Steigende Energiekosten und geopolitische Krisen führten beim Altenwerk Marthashofen in Grafrath zu einer dramatischen Situation, als im Winter der Gasliefervertrag auslief und kein neuer Anbieter gefunden werden konnte. Um die Versorgung der 85 Bewohner auf dem über 7000 Quadratmeter großen Gelände zu sichern, entschied sich die Einrichtung für den Weg in die Unabhängigkeit. Kernstück der neuen Energieversorgung ist eine zentrale Hackschnitzelheizung mit regionalem Holz und einem großen Pufferspeicher, die für eine fast vollständige Autarkie bei der Wärme sorgt. Zusätzlich wurde massiv in Photovoltaikanlagen investiert. Überschüssiger Sommerstrom wird unter anderem zur umweltfreundlichen Warmwasseraufbereitung genutzt. Obwohl im Winter weiterhin Strom zugekauft werden muss, blickt die Einrichtung nach einer gewaltigen Investition deutlich entspannter in die Zukunft. Quelle: Merkur.de
Ver más en News Today