Die Evakuierungsmission in der lang umkämpften Frontstadt Oleschky im Gebiet Cherson ist abgeschlossen. Ukrainische Stellen zeigten, wie Bewohner die belarussisch-ukrainische Grenze überqueren, nachdem zuvor bereits Haustiere ukrainisch kontrolliertes Gebiet erreicht hatten. Die meist älteren Menschen wurden per Bus über Anapa in Belarus geflogen. Laut dem ukrainischen Menschenrechtsbeauftragten Dmytro Lubinez verlief die Aktion problemlos und ohne Schikanen an der russischen Grenze. Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte effiziente Hilfe bei der Eingewöhnung. Nach Angaben vor Ort entschieden sich hunderte Menschen für die Evakuierung in ukrainisch kontrolliertes Gebiet, während andere den Weg nach Russland wählten. Beide Seiten bezeichneten die Mission trotz des nahenden Endes der Waffenruhe als Erfolg. Es gibt die Hoffnung, dass dieser humanitäre Mechanismus als Vorbild für weitere Krisen dienen kann, auch wenn Kriegsbefürworter in der Ukraine Kritik an der Zusammenarbeit äußerten. Quelle: nd-aktuell.de
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