In den Ruinen des dänischen Kriegsschiffs „Gribshunden“ haben Forscher bemerkenswerte neue Artefakte entdeckt, die wertvolle Einblicke in das maritime Leben des 15. Jahrhunderts geben. Das Wrack, das einst das Flaggschiff von König Johann I. war, sank nach einem verheerenden Brand, der viele der 150 Besatzungsmitglieder das Leben kostete. Bei den neuesten Funden handelt es sich um eine Holzkiste, die deutschen Landsknechten zugeordnet werden kann, mit Werkzeugen zur Herstellung von Bleikugeln. Außerdem wurde ein gut erhaltenes Kettenhemd gefunden, das auf die Qualität der Rüstung des Schiffes hinweist. Diese Artefakte erweitern unser Verständnis von der militärischen Ausrüstung und der Logistik an Bord. Die Forscher verwenden moderne fotogrammetrische Techniken, um detaillierte 3D-Modelle zu erstellen, die helfen, Formen und Strukturen besser zu analysieren. Diese neuen Erkenntnisse ermöglichen es, ein immer klareres Bild vom Alltag und den Herausforderungen auf einem der bedeutendsten Schiffe der dänischen Geschichte zu zeichnen. #Archäologie #Gribshunden #DänischeGeschichte #MarineForschung #Waffen
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